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Wandelhalle zum Thema Barrierefreiheit

Bern, 8. Oktober 2019 - Wandelhalle. Gespräche über Parlament und Politik. 

Barrierefreies Bundeshaus: Wie zugänglich sind Parlamentsbetrieb und Parlamentsgebäude für Menschen mit Behinderung?

Nationalratspräsidentin Marina Carobbio betonte in ihrer Begrüssung, dass Demokratie nur durch Zugänglichkeit und Teilhabe für alle möglich sei. Mit Stolz wies sie auf die vielen Angebote im Bundeshaus hin, wie Führungen auch für Menschen mit Behinderungen. Zudem sei die Website gerade neu auch in leichter Sprache aufgeschaltet. 

Es war erfreulich zu erfahren, dass in der Politik das Anliegen der Barrierefreiheit ernst genommen wird. "Es ist schon viel geschehen, aber es  gibt noch viel zu tun!", so auf dem Podium Judith Hanhart, Bereichsleiterin Sozialpolitik & Interessenvertretung bei AGILE.CH, Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen, die sich für Gebärdensprachübersetzung im Bundeshaus einsetzte. 

Die bauliche Barrierefreiheit werde heute bei Neubauten bereits von Gesetzes wegen eingehalten, so Architekt und NR Beat Flach. Im Bundeshaus selber erfolgten grössere Fortschritte mit der Einsitznahme von Rollstuhlfahrern im Nationalrat. So gehen beispielsweise die grossen und tiefer gelegten Schaltknöpfe im runden Glasaufzug beim Haupteingang auf den Einzug vom NR Christian Lohr (TG) in den Nationalrat zurück.

Nach dem Gespräch in der Wandelhalle fand im Café Galerie des Alpes eine berührende Balletteinlage von Menschen mit Trisomie 21 statt (Mops Dance Syndrome). Bei einem Apéro ergaben sich dann viele interessante Netzwerkgespräche. Von Handicap Search nahmen Laszlo und Ursula an diesem Anlass teil. 


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